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Montag, 31. Juli 2017, 17:19

Taube Knollen wieder ausgraben?

Hallo Forum,

eine Frage habe ich an euch.

Ich habe 25 Dahlien gesetzt und alle, bis auf drei, haben ausgetrieben und blühen sehr prächtig.

Meine Mutter hatte immer Dahlien in ihrem Garten. - Aber meine Frage kann sie mir nicht beantworten.

Ich wüsste gerne, was ihr macht (was man macht), mit Dahlien, nicht ausschlagen.

Ich habe die Knollen nach den Eisheiligen direkt in die Erde gesetzt. Das hab ich bisher immer so gemacht.
In diesem Jahr war ich sogar froh, dass ich nicht vorgezogen habe. Der Regen war hier unfassbar und hat viele Blumen in Mitleidenschaft gezogen.

Ich konnte ziemlich bald sehen, dass sich drei Knollen nicht melden. Meine Mutter meinte: "Lass die im Boden. Vielleicht kommen sie noch."

Heute hab ich die tauben Knollen ausgegraben und Matsch vorgefunden.

Der nasse Boden hat den Verrottungsprozeß sicher beschleunigt.

Es geht mir nicht ums Geld. Die 3 oder 5 Euro tun nicht weh.
Ich wüsste nur gerne, wie man mit Knollen umgeht, die nicht austreiben.
Sind die generell für die Tonne?

Oder kommt es vor, dass Knollen ein Jahr aussetzen und ruhen. - Schlagen die im nächsten Frühjahr aus?
Sollte man die zeitig wieder ausgraben und abtrocknen lassen?

Mir geht es um den Vorgang in der Knolle. Ich finde das spannend.

Zum Schluss noch: Alle eingesetzten Knollen waren gesund und ich hab auch nicht zu tief eingesetzt.
Die Erde war gut, den Nachdahlien geht es gut.

Freue mich auf eure Antworten

Marie Schnugg

Ernst

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Mittwoch, 2. August 2017, 12:55

Es kommt immer wieder vor,das Knollen nicht austreiben.Diese kannst du entsorgen.
Liebe Grüße Ernst

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Mittwoch, 2. August 2017, 13:31

Halo Ernst!

Danke für deine Antwort.

Ich will das trotzdem noch beobachten.

Im vergangenen Jahr war eine Dahlienknolle dabei, die orange blühen sollte.
Die hat leider nicht geblüht.
Ich bin mir sicher, weil ich nur eine in orange habe- und mich sehr drauf gefreut hatte.

Gestern habe ich gesehen, dass sie aufblüht.

Ich denke mal, dass es Aussetzer gibt.
Nur in diesem Jahr sind die tauben (oder pausierenden) Knollen alle im Boden verrottet.
Es war zu nass.

Ich beobachte das mal im nächsten Jahr genauer.

4

Mittwoch, 2. August 2017, 18:33

..........

Ich habe 25 Dahlien gesetzt und alle, bis auf drei, haben ausgetrieben und blühen sehr prächtig.
..................
Ich wüsste gerne, was ihr macht (was man macht), mit Dahlien, nicht ausschlagen.
..................
Ich konnte ziemlich bald sehen, dass sich drei Knollen nicht melden. Meine Mutter meinte: "Lass die im Boden. Vielleicht kommen sie noch."

Heute hab ich die tauben Knollen ausgegraben und Matsch vorgefunden.
..................
Es geht mir nicht ums Geld. Die 3 oder 5 Euro tun nicht weh.
Ich wüsste nur gerne, wie man mit Knollen umgeht, die nicht austreiben.
Sind die generell für die Tonne?

Oder kommt es vor, dass Knollen ein Jahr aussetzen und ruhen. - Schlagen die im nächsten Frühjahr aus?
Sollte man die zeitig wieder ausgraben und abtrocknen lassen?

Mir geht es um den Vorgang in der Knolle. Ich finde das spannend.

..................
Marie Schnugg



Hallo Marlies, ein herzliches Willkommen im Forum.

Zu deiner Beruhigung kann ich dir sagen, dass du wohl in der Kultur gar keine Fehler gemacht hast, denn leider gibt es bei den Dahlien immer wieder Ausfälle und bei 3 Stück von 25 ist das durchaus im Rahmen. Es gibt Knollen, welche optisch gesund den Sommer überstehen, aber trotzdem nicht austreiben, doch meist verfaulen oder vertrocknen sie. Aber es hätte keinen Sinn, auf ein Wunder im darauffolgenden Jahr zu warten.

Es gibt leider keine Empfehlungen für "taube" Knollen, um sie zum Austreiben zu bewegen, aber Geduld ist im Frühjahr schon angesagt, denn es gibt sogenannte "Spätzünder". Wenn sich nach 4 - 6 Wochen noch nichts rührt, dann ist wohl ein Austausch fällig.

Im vergangenen Winter und Frühjahr gab es von Berlin bis in die Schweiz sehr viele Ausfälle und das hat vielleicht auch mit dem nassen Oktober im Vorjahr zu tun, zumindest in meiner Region.

Den Vorgang in der Knolle kann ich dir nicht beschreiben, aber von Ausfällen ist man nie ganz gefeit und so empfiehlt sich, dass man einige Reserveexpleme hat, damit man ausgebliebene oder virusverdächtige Exemplare austauschen kann.

Gruß
Hans

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Freitag, 4. August 2017, 10:52

Vielen Dank Hans,

Spätzünder habe ich auch schon erlebt. Eine der Dahlien hat erst jetzt ausgeschlagen. Immerhin ist Leben drin.

Mich interessieret immer, was eigentlich vor sich geht. Darum meine Fragen.

Ich überlege mir, ob ich die Dahlien im nächsten Jahr nicht in Töpfen vorziehe und ins Beet setze, wenn sie stabil sind.
Zwei Pflanzen wurden in diesem Jahr nämlich von Schnecken gekillt- obwohl ich die täglich mehrmals abgesammelt habe.

Das Vorziehen hat den Vorteil, dass sie den Schnecken dann besser widerstehen können.
Auf der anderen Seite war ich diesmal besonders froh darüber, dass ich die Dahlien erst Ende Mai gesetzt habe. Der Regen hätte früheren Blüten geschadet.

Man weiss leider nie, wie das Wetter wird. ?(

6

Sonntag, 6. August 2017, 15:19

Servus Marie,

das Vorziehen von Dahlien in Töpfen ist eine aufwändige Art und wenn du dazu nur Torf oder auch käufliche "Gartenerde" verwendest, ist dies mit Vorbehalt zu empfehlen. Ich würde nach dem Erscheinen der ersten Dahlientriebe Schneckentod streuen, denn ich möchte nicht zum Sklaven dieser Biester werden. Mit dem Absammeln ist es leider nicht getan, denn sie sind sehr nachtaktiv.

Es gibt auch keinen trifftigen Grund, Dahlien erst Ende Mai zu setzen, denn ab Mitte Mai reicht die Bodenwärme fast immer aus. Selbst starker Regen schadet frühe Blüten nicht nachhaltig.

Gruß
Hans

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Samstag, 12. August 2017, 10:49

Hallo Hans!

Ich sehe gerade deine Antwort. Danke für deine Rückmeldung.

Ich bin in diesem Jahr zur Schneckensklavin geworden.

Über Schneckengifte habe ich bisher noch nicht ernsthaft nachgedacht.
Ich denke mir, das zieht direkt und indirekt auch andere Tiere in Mitleidenschaft.

Gegen zwei, drei Schnecken hab ich auch nichts.
Nur in diesem Sommer war es schneckenmäßig katastrophal.
Ich bin täglich 4x durch den Garten gewandert und hab hunderte abgesammelt.

Auf denDahlien saßen auch einige.- Das ging aber noch.
Lupinen und der Rittersporn waren am begehrtesten.

Die Dahlien muss man behüten, wenn sie jung und zart aus dem Boden kommen.
Da hab ich zwei Pflanzen zu wenig beschützt. 2 wurden von den Schnecken komplett abgefressen.

Dahlien sind ein fester Bestandteil meines Gartens.
Ich liebe ihre Vielfalt.

Es gibt ein paar feste Lieblinge: Royal Wedding, Marie Schnugg und die verschiedenen Bischöfe (Auckland und wie sie alle heissen) ... :love:


Aber dein Thema ist ja "in Töpfen vorziehen".
Davon hab ich in einem Artikel gelesen.
Vielleicht probier ich das mal bei 2-3 Pflanzen aus.

Bei über 30 nicht.


Und dein Rat, die Dahlien ruhig schon früher zu setzen..
Meine innere Stimme wart mich davor.
Im Garten eines Verwandten in der Nähe würde ich das machen. Obwohl er nur ein paar Kilometer entfernt wohnt, sind die Pflanzen bei ihm immer schon viel weiter.
Er wohnt in einem Dorf, sein Garten ist windgeschützt.


Wir haben hier ein sehr unwirtliches Klima: oft eisige Ostwinde und im Winter sind minus 20Grad keine Seltenheit.
Bei einer Nachbarin sind die jungen Dahlien im Garten erfroren.


Ich werde ausprobieren, Erfahrungen sammeln.


Bin übrigens sehr froh, über dieses Forum.
Dahlien sind schon besondere Pflanzen.




Früher hat mich geschreckt, dass sie im Herbst ausgebuddelt werden müssen. Das kam mir sehr aufwändig vor.
Inzwischen weiss ich, dass das eine Kleinigkeit ist.
Da sind andere Pflanzen anspruchsvoller.






Matthias

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Samstag, 12. August 2017, 11:21

Hallo Marie,

auch von mir ein herzliches Willkommen :)

Mit den Schnecken war es dieses Jahr bei uns relativ ruhig im Vergleich zu den Vorjahren.
Habe allerdings auch zum ersten Mal Schneckenkorn ausgelegt.
Da gibt es im Handel auch Unterschiede. Habe eine Sorte genommen auf der stand "schont Igel"
Zusätzlich habe ich kleine Röhren ausgelegt und darin das Schneckenkorn gelegt.
Betroffene Schnecken habe ich dann regelmäßig abgesammelt, damit diese nicht mit anderen Nutztieren in Kontakt kommen.
So war es dieses Jahr wirklich deutlich weniger mit dem Schneckenfraß.

Zu dem Thema mit Dahlien in Töpfen:
Ich pflanze nur wirklich im äußersten Notfall Dahlien in Töpfe.
Und zwar dann wenn kein Platz mehr in den Beeten ist ;)
Aber alleine von der Blühwilligkeit und dem buschigen Wuchs sind diese Dahlien nicht mit ihren Kollegen im Beet vergleichbar.
Somit habe ich dann aber wenigstens alle Knollen wieder unterbringen können.

Zum Arbeitsaufwand muss ich dir Recht geben.
Im Vergleich zu anderen Pflanzen wie z.B. Rosen sind die Dahlien wirklich äußerst pflegeleicht!

Wünsche noch weiterhin viel Spaß mit den Dahlien.
Im Moment kann man sich ja wirklich einfach nur an der Blütenfülle erfreuen :)

Grüße Matthias

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Samstag, 12. August 2017, 12:28

Zu dem Thema mit Dahlien in Töpfen:
Ich pflanze nur wirklich im äußersten Notfall Dahlien in Töpfe...
Aber alleine von der Blühwilligkeit und dem buschigen Wuchs sind diese Dahlien nicht mit ihren Kollegen im Beet vergleichbar.


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Samstag, 12. August 2017, 12:33

(Sorry, zitieren muss ich noch üben...)


Hallo Matthias,
Danke für den lieben Gruß.
Du schreibst, die Dahlien in den Töpfen bleiben hinter denen im Beet zurück. Könnte das an den Wurzeln liegen, die sich im Topf anders entwickeln? Ich hab heute eine Gartensendung im TV gesehen. Es ging um Rosen. Die Gärtnerin empfahl, Rosen immer als Ballen zu kaufen, nie im Topf. Topfrosen bilden Ringwurzeln (ich glaube, das hieß so). Die Wurzeln wachsen im Kreis und ins Beet gepflanzt haben es diese Wurzeln schwerer. Ist ja auch einleuchtend. Wenn ich eine Pflanze austopfe um sie ins Beet zu setzen, und starke Verwurzelungen bemerke, reisse ich die Wurzeln immer etwas auf.

Ich werde die Idee Dahlien im Topf vorzuziehen fallen lassen. Das war ein Tipp, der sich auf die Schnecken bezog. Ich konnte ja auch sehen, dass den Schnecken die ganz jungen Pflänzchen am besten schmeckten.

Dir auch viel Freude an den blühenden Dahlien.


Marie

Matthias

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Samstag, 12. August 2017, 13:48

Hallo,

also woran es liegt, dass sie sich im Topf bei mir nicht so gut entwickeln kann ich auch nicht genau sagen.

Was ich wohl beobachtet habe ist, dass sie sehr schnell die Blätter hängen lassen.

Aufgrund der doch eher geringeren Erdmasse ist dort die Feuchtigkeit schnell verbraucht,
und dieser zusätzliche Stress durch immer wiederkehrende Trockenheit ist bestimmt nicht gut.

Ich müsste mir dann vielleicht mal ein automatisches Bewäserungssystem zulegen.
Vielleicht würde es Ihnen dann besser gehen.

Aber die Schilderung mit den Wurzeln kann ich mir auch gut vorstellen.
Im Beet haben die Dahlien ja dann wirklich alle Freiheiten ihre feinen Wurzeln zu verteilen.

Es ist aber auch wirklich sehr sortenabhängig.
Ich habe nämlich eine Sorte, die entwickelt sich im Topf fast genauso gut wie im Freiland.
Die Sorte Rexona. Kompakter wuchs und auch recht viele Blüten.
Also sie scheint mit den Bedingungen ganz gut klarzukommen ;)

Wellensittich

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Samstag, 12. August 2017, 20:02

Es ist die Hitze der Töpfe welche die Dahlien nicht so mögen. Beonders dann nicht wenn die Sonne auf die Töpfe direkt scheinen kann. Da hilft einen größeren Sonnenschirm aufspannen bis eine gewisse Größe erreicht ist wo die Sonne nicht mehr problematisch ist.

Und bezüglich Trockenheit... oft sind nur die obersten 5-10cm trocken.... weiter unten kann die Erde noch Klatschnass sein. Darum lohnt vor dem Eintopfen am Boden eine grobe Kiesschicht anzubringen damit das Wasser abfließen kann.

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Montag, 14. August 2017, 22:47

@Wellensittich

Danke für die Tipps

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